Mittwoch, 13. Mai 2015

Der Gipfel ruft, wir kommen alle!



Transnationale Mobilisierungstour für Bewegungsfreiheit, Autonomie und Gutes Leben statt G7


Anfang Juni treffen sich die Herrschenden der mächtigsten Staaten der Welt, der „Gruppe der Sieben“ (G7), zu ihrem jährlichen Gipfeltreffen auf Schloss Elmau in den bayerischen Alpen. Die negativen Folgen ihrer Politik bekommt die gesamte Welt zu spüren. Daher werden sich Tausende Aktivist*innen auf den Weg machen, um zwischen dem 3. und 8. Juni die Idylle mit massiven Protesten zu stören. Der 37. BUKO-Kongress findet zweieinhalb Wochen zuvor in Münster statt (14. bis 17. Mai). Dort werden einige Hundert Aktivist*innen debattieren, was transnationale Solidarität heute bedeutet. Die Parole lautet „future.unwritten“: Es ist an der Zeit die Geschichte selbst neu zu schreiben.

Was liegt näher als diese beiden Orte zusammenzubringen? Mit der Inspiration des Kongresses in Münster werden wir eine international zusammengesetzte Mobilisierungstour starten, bei der wir auf dem Weg zu den Anti-G7-Protestaktionen in zahlreichen deutschen Städten Halt machen, werden beleuchten, warum weltweit Menschen gegen die Politik der G7-Staaten kämpfen. So wollen wir zu den Protestaktionen gegen das Gipfeltreffen mobilisieren und eine solidarische Diskussion sowie eine Vernetzung Süd-Nord und Süd-Süd ermöglichen: Was sind die Bedingungen und Gemeinsamkeiten unserer Kämpfe? Wie können Süden und Norden gemeinsam für politische Veränderungen eintreten?

Podiumsgespräch in Berlin und Postkartenaktion
Am 20. und 21. Mai kommen Liliana Uribe aus Kolumbien, Magdiel Sánchez aus Mexiko und Bertha Zuñiga aus Honduras nach Berlin. Wir wollen mit ihnen über ihre Erfahrungen und ihre Kämpfe gegen die verheerenden Folgen der Freihandelspolitik, gegen Landraub, Militarisierung und Straflosigkeit sprechen.
 
Wann:         Mi, 20. Mai 20:00 Uhr
Wo:             FDCL, Gneisenaustr. 2A (U6/ U7 Mehringdamm) Theater-Eingang, 2. Hinterhaus
 
Deutsch/Spanische Übersetzung wird angeboten

Neben Diskussion, Erfahrungsaustausch und Vernetzung wird es die Möglichkeit der Teilnahme an einer Postkartenaktion geben. Indigene Gemeinden in Honduras, die sich gegen den Bau von Staudämmen auf ihren Territorien wehren, sind in den letzten Monaten verstärkt Todesdrohungen, Einschüchterungs- und Entführungsversuchen ausgesetzt. Wir wollen Druck auf die honduranische Regierung aufbauen, um der akuten Bedrohungssituation für Aktivist*innen des Rates indigener und sozialer Organisationen Honduras (Copinh) etwas entgegen zu setzen.

Zu den Aktivist*innen:
Liliana Uribe ist eine bekannte kolumbianische Anwältin des Anwaltskollektivs Corporación Jurídica Libertad (CJL), die sich gegen Militarisierung und Straflosigkeit bei Menschenrechtsverletzungen engagiert. Aufgrund ihrer mutigen Arbeit werden sie und ihre Kolleg*innen der CJLmit dem Tode bedroht.

Magdiel Sánchez ist unter anderem bei dem Ständigen Tribunal der Völker (TPP) aktiv. Das TPP nahm 2011 in Mexiko seine Arbeit auf und deckt als eine Art zivilgesellschaftliches Gewissenstribunal in öffentlichen Anhörungen die verheerenden Folgen von Freihandelspolitik, Drogenkrieg, Gewalt und Verletzung der Völkerrechte durch Staat und Unternehmen auf.

Bertha Isabel Zúñigaist honduranische Radiojournalistin, Feministin und Umweltaktivistin. Sie engagiert sich u. a. für den Bereich der politischen Bildungsarbeit bei Copinh (Rat indigener und sozialer Organisationen Honduras). Zuñiga steht aufgrund ihres Engagements gegen Staudammprojekte auf indigenem Territorium im Fadenkreuz internationaler Unternehmen und wird bedroht.

Die Mobitour wird organisiert von Oeku-Buero: http://oeku-buero.de und BUKO: http://www.buko.info
Die Veranstaltung wird organisiert von Kolumbienkampagne Berlin, CADEHO: http://www.cadeho.blogspot.de  CAREA: www.carea-menschenrechte.de, FDCL: http://www.fdcl.org 
Gefördert von: Brot für die Welt, Hathfonds, Bewegungsstiftung, ASB.

Montag, 27. April 2015

Solidarität mit der LGBTI*-Bewegung in Honduras – unterstützt den IDAHOT-Day in Tegucigalpa!



Seit dem Staatsstreich in Honduras 2009 sind mindestens 186 Angehörige der LGBTI*-Community in Honduras Opfer tödlicher hate crimes geworden, so die Statistik der honduranischen Staatsanwaltschaft. Strafrechtlich verfolgt werden Verbrechen an lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgender, transsexuellen und intersexuellen (LGBTI*) Menschen nur sehr selten. Verurteilt wurde bisher kein einziger Täter. Stattdessen sind LGBTI* in Honduras mit immer mehr willkürlichen Verhaftungen, Polizeigewalt, Mordanschlägen, Überfällen aller Art konfrontiert. Von alltäglicher Diskriminierung und Misshandlung, zum Beispiel im staatlichen Gesundheitswesen, ganz zu schweigen. Die Community versucht dennoch, sich nicht einschüchtern zu lassen. Schließlich hat sie sich nach dem Putsch erstmals als politisches Subjekt konstituiert und ist auf die Straße gegangen, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.
Donny Reyes, LGBTI-Menschenrechtsverteidiger und Aktivist bei der Organisation Arcoiris (Regenbogen) in der Hauptstadt Tegucigalpa wird seit Jahren wegen seines Einsatzes für die Rechte der LGBTI* massiv bedroht und verbrachte deshalb 2014 einige Monate im Exil in Deutschland. Inzwischen ist er zurück in Honduras und riskiert dort weiter sein Leben für die Community.

„Die Homophobie in Honduras wird von der Gesellschaft, der Kirche und dem großen Einfluss der Medien gefördert, die die honduranische Gesellschaft desinformieren. Es ist für ein Kind hart, Aussagen zu hören wie: 'Ich ziehe es vor, dass mein Kind stirbt, als dass es homosexuell ist' oder 'Es hat nie einen Schwulen in meiner Familie gegeben, und falls es passiert, bringe ich ihn um'. Es gibt LGBTI, die denken, dass ihre einzige Option der Selbstmord sei, und die Selbstmordrate ist tatsächlich sehr hoch.“ Donny Reyes

Arcoíris und andere LGBTI*-Organisationen arbeiten allen Widrigkeiten und Risiken zum Trotz weiter an der Sichtbarkeit und dem Empowerment der Community. 2014 organisierten sie erstmals einen öffentlichen „Marsch des Stolzes und der Identität der honduranischen LGBTI“.

Am 17. Mai 2015 soll nun zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie (dem IDAHOT-Day) ein weiteres sichtbares Zeichen gesetzt werden: Eine Serie von Veranstaltungen, die in einer Demonstration in Tegucigalpa am 17. Mai 2015 gipfelt, soll der oftmals tödlichen Stigmatisierung und Diskriminierung von LGBTI entgegenwirken und das Selbstbewusstsein der Community stärken.

Dafür bittet Arcoíris dringend um internationale Solidarität und um Spenden.*




Trans*-Tagung München       Honduras Delegation      Ökumenisches Büro München


Spendenkonto:

files/Bilder/Kampagnen/Spendenaufruf Solidaritaet mit der LGBTI-Bewegung in Honduras/Spendenaufruf2.jpg Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V.
Stadtsparkasse München
IBAN: DE65 7015 0000 0056 1762 58
SWIFT-BIC: SSKMDEMM

Stichwort: Arcoiris Honduras IDAHOT


* Für Spenden über 50 Euro stellt das Ökumenische Büro eine Spendenquittung aus. Für kleinere Beträge genügt dem Finanzamt auch der Kontoauszug.. Wer eine Spendenquittung braucht: Bitte Adresse auf der Überweisung mitteilen!
Beträge, die über die für die IDAHOT-Veranstaltungen dringend benötigten ca. 3.000 Euro hinaus gespendet werden, fließen in die längerfristige Unterstützung der Arbeit von Arcoíris, insbesondere in das Projekt „Haus der Hoffnung“, einen Treffpunkt der LGBTI-Community mit verschiedenen Beratungsangeboten und Platz für Selbstorganisation, Spaß, Kultur und Entspannung, die anderswo nicht möglich sind.
Mehr Info:http://www.oeku-buero.de/spendenaufruf-arcoiris-honduras.html

Freitag, 20. Februar 2015




Jueves 05.03.2015 19:00 horas
Haus der Demokratie und Menschenrechte
(Greifswalder Straße 4, Berlin)

Podio-Discusión
„Porque la tierra no se vende...!!“

Como las organizaciones de base en Honduras se oponen a mega-proyectos extractivistas.

Una comunidad indígena bloquea durante casi dos años la construcción de una represa en sus territorios, al la vez en otras regiones del país, indígenas o población campesina protestan contra el despojo de sus recursos hídricos que originan dichos proyectos hidroeléctricos. En otros lugares, municipios se declaran oficialmente “ territorio libre de minería”.
A medida que se promueve la venta de los recursos naturales en Honduras, la población se resiste y organiza contra la destrucción del medio ambiente y sus medios de vida, así como a la perdida de soberanía sobre los intereses de inversionistas. A un año en funciones del gobierno del presidente Juan Orlando Hernández, las políticas de privatización se han intensificado. Al mismo tiempo la sociedad esta cada vez mas militarizada bajo el pretexto de hacer frente al alto nivel de crímenes violentos en el país. Los movimientos sociales que cuestionan la veracidad de las políticas neoliberales del gobierno o simplemente la pérdida de medios de sustento de la población, se enfrentan a altos riesgos. Asesinatos, ataques violentos, amenazas de muerte y secuestros son sólo una cara de la represión, la otra es la criminalización que ejercita el Estado dentro de un clima general de corrupción he impunidad. La catastrófica situación de los derechos humanos en Honduras ha sido y sigue siendo criticada por instituciones como la Comisión Interamericana de Derechos Humanos. Seis años después del golpe de Estado cívico-militar, la crisis política del país ha empeorado.


Tomás Gómez es coordinador del Consejo Cívico de Organizaciones Indígenas y Populares de Honduras (COPINH). Participa en la defensa por los derechos indígenas, la conservación de los recursos naturales y trabaja como periodista radiofónico en varias radios comunitarias. Desde el golpe de Estado (2009), COPINH es una de las organizaciones que se ha mantenido mas en la resistencia y esto ha originado que cada vez más han sido afectados por la represión. Ha habido repetidos arrestos, amenazas, agresiones físicas y asesinatos de activistas dentro de las comunidades indígenas. Múltiples comunidades indígenas organizadas en torno a COPINH, están amenazadas por proyectos de minería y represas.

Juan Mejia es ingeniero agrónomo y docente en la universidad nacional autónoma de Honduras (UNAH), con un enfoque en sostenibilidad y ecología . Ha participado durante muchos años en el campo de la protección del medio ambiente y los derechos humanos. Actualmente es coordinador del Movimiento amplio por la Dignidad y la Justicia (MADJ), para el que ha escrito varios estudios ambientales. El MADJ fue creado en 2008, a partir de una protesta de los fiscales del ministerio publico contra la corrupción en el sistema de justicia, al poco tiempo dirigen su trabajo tambien al apoyo de comunidades que sufren proyectos extractivistas. La lucha contra la proliferación de ambientes políticos corruptos es una de sus tareas principales.

Podio:

Tomás Gómez, COPINH

Juan Mejía, MADJ

Moderación: CADEHO

organizado por: Menschenrechtskette Honduras (CADEHO) // HondurasDelegation, FDCL e. V.




Donnerstag, 05.03.2015 19 -21 Uhr Haus der Demokratie und Menschenrechte
(Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin)

Podiumsdiskussion

„Weil unser Land nicht zu verkaufen ist…“

Wie Basisorganisationen sich gegen Großprojekte wehren, Honduras.

Eine indigene Gemeinde blockiert seit fast zwei Jahren den Bau eines Staudamms auf ihrem Territorium, auch andernorts protestiert die indigene oder kleinbäuerliche Bevölkerung gegen Staudämme, die sie ihrer Wasserressourcen berauben. Andere Gemeinden erklären ihr Gebiet als frei vom Bergbau. In dem Maß, wie in Honduras der Verkauf der Naturgüter vorangetrieben wird, organisiert sich die Bevölkerung und leistet Widerstand gegen die Zerstörung ihrer Umwelt und ihrer Lebensgrundlagen, wie auch gegen den Verlust ihrer Souveränität vor den Interessen von Investoren. Die seit einem Jahr amtierende Regierung von Staatspräsident Juan Orlando Hernández hat die Privatisierungspolitik ihrer Vorgängerin intensiviert. Gleichzeitig wird die Gesellschaft unter dem Vorwand, gegen das hohe Ausmaß von Gewaltverbrechen im Land vorzugehen, immer weiter militarisiert.

Soziale Bewegungen, die sich dem neoliberalen Kurs der Regierung oder schlichtweg dem Verlust der Lebensgrundlagen der Bevölkerung entgegen stellen, sind mit hohen Risiken konfrontiert. Morde, gewalttätige Übergriffe, Morddrohungen und Entführungen sind nur eine Seite der Repression, die andere ist die Kriminalisierung von Seiten des Staates sowie das allgemeine Klima von Korruption und Straflosigkeit. Die katastrophale Menschenrechtssituation in Honduras wird auch von Institutionen wie der Interamerikanischen Menschenrechtskommission immer wieder bemängelt. Sechs Jahre nach dem zivil-militärischen Putsch hat sich die politische Krise des Landes zugespitzt.

Tomás Gómez ist Koordinator des Zivilen Rates der indigenen und Volksorganisationen von Honduras (COPINH). In Honduras kämpft er für indigene Rechte, den Erhalt der natürlichen Ressourcen und arbeitet als Radiojournalist in zwei kommunitären Radios. Auf Landesebene ist COPINH seit dem Putsch im Widerstand und deshalb verstärkt von Repressionen betroffen. Immer wieder kommt es zu Verhaftungen, Drohungen, tätlichen Übergriffen und Morden an Aktivist*innen in den indigenen Gemeinden. Eine Vielzahl von im COPINH organisierten indigenen Gemeinden ist von Bergbau- und Staudammprojekten bedroht.

Juan Mejía ist Agrarwissenschaftler mit Schwerpunkt Ökologie // Nachhaltigkeit und Universitätsdozent. Er engagiert sich seit vielen Jahren im Bereich Umweltschutz und Menschenrechte. Mejía ist Koordinator in der Breiten Bewegung für Würde und Gerechtigkeit (MADJ), für die er verschiedene Umweltstudien verfasst hat. Die MADJ ist 2008 aus dem Protest von Staatsanwält*innen gegen Korruption im Justizsystem entstanden, hat aber bald auch den Schutz von Gemeinden vor extraktivistischen Projekten – die von einem korrupten politischen Umfeld profitieren – zu einer ihrer wichtigsten Aufgaben gemacht.

Podium:

Tomás Gómez, COPINH

Juan Mejía, MADJ

Moderation: CADEHO

Veranstalter: Menschenrechtskette Honduras (CADEHO) // HondurasDelegation, FDCL e. V.

Mittwoch, 28. Januar 2015

Negaciones y promesas vacías



Como en los años anteriores una coalición de organizaciones de derechos humanos a enfrentado a la  empresa Siemens por violar acuerdos internacionales en sus proyectos de „energía limpia“ en Latinoamérica. Los proyectos mencionados de represas y parques eólicos no cumplen con la convención 169 de la OIT sobre los derechos indígenas, los Principios Rectores sobre los Empresas y los Derechos Humanos, las recomendaciones de comisión mundial de represas igual como sus propias directrices de gestión empresarial. 

En la asamblea general de Siemens lxs activistxs de derechos humanos aprovecharon del derecho de los accionistas de la empresa para presentar sus preguntas y criticas en la asamblea anual de los accionistas de la empresa. El grupo „accionistas criticas“ presentó una contraposición basada en el involucramiento de Siemens en los proyectos de represas en Belo Monte, Brasil y Agua Zarca, Honduras igual que en parques eólicos en el istmo de Tehuantepec, México. Todos estos proyectos se han desarrollado sin el acuerdo de los habitantes de las zonas afectadas, en su mayoría pueblos indígenas. Al contrario, debido a la construcción de las represas, habitantes indígenas de las zonas han sido o serán desplazados y expropiados forzosamente o pierden sus bases de vida, como tierras fertiles en las orillas de los ríos y/o el acceso a agua limpia. 


Siemens tiene un contrato de proveer las turbinas para Belo Monte y Agua Zarca a través del Joint Venture „Voith Hydro“. Por lo tanto el presidente de la junta directiva de Siemens, Joe Kaeser declaró que Siemens “no forma parte del proyecto Agua Zarca, porque sólo tiene una cuota minoritaria de 35 % de las acciones de Voith Hydro.” Siemens se había reasegurado de que “Agua Zarca no infringe a las leyes vigentes.” Segun Voith Hydro se ha cumplido con todos los acuerdos internacionales.

Las violaciones de derechos humanos graves vinculados al proyecto de Agua Zarca ya fueron criticados el año pasado por parte de la HondurasDelegación, incluso asesinatos y ataques fisicos contra miembros de la comunidad y la criminalización de lxs coordinadorxs de la organización Lenca COPINH. Entonces Siemens había pedido informaciones más detalladas sobre el caso, cuales los grupos de derechos humanos han facilitado a la empresa. Siemens ha tenido acceso a un estudio universitario sobre el conflicto en Río Blanco debido al proyecto Agua Zarca. Además recibió una carta de International Rivers, Friends of the Earth International y la Oficina Ecumencia por la Paz y Jusiticia que expone el caso en todo detalle. Así los responsables de Siemens se encuentran informados sobre la falta de consulta previa, libre e informada, la falsificación de documentos y firmas a favor del proyecto y los correspondientes casos juridicos pendientes. Se informó a Siemens sobre la expropiación y/o venta ilegal de terrenos comunales y sobre el caracter especial del río Gualcarque en la cosmovisión Lenca. Se hizo constar que la Comisión Interamericana de Derechos Humanos había criticado el Estado de Honduras por el asesinato de Tomas García y había pedido al estado de garantizar la seguridad e integridad física de las comunidades Lenca en protesta contra el proyecto. 

Como consecuencia de las violaciones de derechos mencionados las organizaciones firmantes requieren a Voith Hydro de retirarse del proyecto como ya lo han hecho las empresas SINOHYDRO y el Central American Mezzanine Infrastructure Fund (CAMIF), acto que antés de construir la cortina y central eléctrica todavía sería posible sin implicarse en las violaciones de derechos humanos.

Ignorando toda esa información, Joe Kaeser declaró: „En todas las actividades de Siemens preceden a compliance y ética. „Kaeser negó rotundamente cualquier violación de derechos humanos también en cuanto a la represa hidroeléctrica Belo Monte y los parques eólicos en el istmo de Tehuantepec, México“, dijo Andrea Lammers de la HondurasDelegación.
En el caso de sus actividades en Brasil Siemens no sólo negó su responsabilidad actual sino también desmentió cualquier vínculo histórico entre la empresa y la dictadura militar en los años 70, aúnque la Comisión de Verdad en su reporte final de diciembre 2014 declara que Siemens aportó ayuda financiera al centro de tortura „Operação Bandeirantes“ desde 1969 hasta la mitad de los 70. Mientras Christian Russau de la iniciativa GegenStrömung conmemoró las víctimas de la tortura, el jefe del consejo adminstrativo apagó el microfonó y dijo: „Eso era hace 40 años. Que nos interesa es Siemens hoy!“
Además que Siemens  no ha asumido su responsibilidad historica, hay otra continuidad que afecta el caso de Belo Monte. Hoy en día sigue vigente la ley de „suspençao de segurança“ (suspensión de seguridad) que procede de los tiempos de la dictadura militar. La ley de „suspençao de segurança“ ha permitido seguir con la construcción de la represa a pesar de que viola leyes nacionales e internacionales hasta que el tribunal supremo de apelaciones decida sobre el caso.

Con referencia a los parques eólicos en México que se constuyeron sin consulta previa y contra la voluntad de la población local, Kaeser tampoco quería asumir responsabilidad, porque Siemens no había participado en la construcción sino solamente en la conexión de las turbinas a la red eléctrica. 

Finalmente, Daniel Tapia Montejo de la Oficina Ecumenica por la Paz y Justicia expresó: “esta actitud de los corporativos pone una vez más de manifiesto la necesidad de un mecanismo vinculante a nivel internacional en materia de responsabilidad empresarial y Derechos Humanos, porque los Principios Rectores sobre Empresas y los Derechos Humanos son disposiciones, que si no se cumplen no pasa nada, en realidad estas directrices son la piel de cordero con la que se visten los lobos de la globalización.”

CADEHO, 28 de enero 2015

Sonntag, 26. Oktober 2014

INTERESES Y CONFLICTOS MINEROS EN HONDURAS


Los proyectos mineros causaron una variedad de violaciones de derechos humanos y daños ambientales. Sin embargo, el actual gobierno de Honduras está tratando de ampliar el sector minero. La Agencia Alemana de Cooperación Internacional (GIZ) está apoyando este proceso.   por Uwe Schulz

La explotación de metales preciosos tiene una larga historia en el país centroamericano de Honduras y esto ha influido, de una u otra manera, en la legislación y la política del país. Entre otras cosas, la minería cambió incluso la ubicación de la capital. Sin embargo la minera perdió importancia a principios del siglo XX, debido entre otras cosas, a la producción y exportación bananera.



El aumento de la demanda y de los precios de materias primas en los últimos años ha despertado nuevamente el interés de la industria extractivista. Los gobiernos que surgieron en Honduras después del Golpe de Estado de 2009, atienden a estos intereses con los brazos abiertos. En los últimos años se han promovido una orientación neoliberal de la economía y la venta de los recursos naturales del país. 


A pesar de las fuertes críticas y protestas de las organizaciones sociales y ambientalistas se han aprobado una serie de leyes y decretos con el fin de crear una base jurídica para la venta del país.



Una de las leyes más polémicas es la nueva Ley de Minería, la cual fue aprobada por el Congreso Nacional en enero de 2013. Esta ley puso fin a la indefinición legal en la que operaron las pocas empresas mineras en el país desde el año 2006. En aquel entonces, la Corte Suprema de Justicia había declarado inconstitucional a trece artículos de la vieja Ley de Minería de 1998. 


Al mismo tiempo, se estableció una moratoria para la entrega de nuevas concesiones de la explotación minera y la minería a cielo abierto con el uso de cianuro. Esta moratoria fue derogada con dicha nueva Ley de Minería. Por lo tanto, se permite de nuevo la minería a cielo abierto con el uso de sustancias altamente tóxicas. Ese tipo de explotación arrasa regiones completas, moliendo montañas enteras y lavando las piedras con agua y químicos, como cianuro o mercurio para separar los metales preciosos.



“Esta ley constituye un enorme retroceso en la protección ambiental y social de Honduras y es un reflejo de los poderes de hecho y económicos que rigen los destinos del país, contra la voluntad y los verdaderos intereses de la mayoría de los habitantes que quieren un desarrollo sustentable y con igualdad para toda la población, especialmente las más vulnerables“, declaró la Coalición Nacional de Redes Ambientalistas (CNRA). Según un estudio elaborado por el Centro de Estudios para la Democracia (CESPAD) un 89 por ciento de la población hondureña rechaza la actividad minera a cielo abierto.



Otras críticas son los bajos impuestos, el acceso ilimitado al agua y la falta de sanciones contra empresas que violen las leyes y reglamentos. Esa ley contiene un impuesto de seguridad de 2 por ciento, lo que se usa para la expansión y el equipamiento de las fuerzas de seguridad del Estado. De esta manera la policía y los militares tienen intereses directos con la actividad minera y un motivo de proceder contra cualquier movimiento de protesta que surja en la población. "La industria minera está protegida por el Estado, hay seguridad jurídica y remilitarización de los territorios", dice Pedro Landa del CNRA.


Viejos y nuevos conflictos mineros
Con la aprobación de la nueva Ley de Minería se acelera el surgimiento de nuevos conflictos. Según investigaciones hay 530 proyectos mineros aprobados en Honduras y otros 300 que están en espera. Estas concesiones incluyen aproximadamente veinte por ciento del territorio nacional y fueron entregadas sin la aprobación, y sin consulta previa, libre e informada de la población afectada.



En los últimos años surgieron en diferentes regiones del país conflictos entre empresas mineras y comunidades locales, como, por ejemplo, en la comunidad Nueva Esperanza en el norte del país. Ahí, la empresa minera hondureña Minerales Victoria empezó con la exploración sin el acuerdo de la comunidad. Los habitantes que se negaron a vender sus tierras a la empresa, fueron intimidados y fuertemente amenazados por parte de los guardias de seguridad de la empresa. Varias familias se vieron obligadas a abandonar el lugar a causa de las agresiones. Hasta que en julio 2013, empleados armados de la empresa secuestraron durante varias horas a dos observadorxs internacionales de la organización Proyecto de Acompañamiento en Honduras (PROAH).



En abril de 2014 apareció otro conflicto en Azacualpa en el Departamento de Copán. Ahí, la empresa canadiense Aura Minerals y su sucursal Minerales de Occidente S.A. están explotando oro. Pobladores de Azacualpa han bloqueado el acceso a la mina durante 15 días, después de que la compañía había anunciado su expansión, que abarcaría entre otros limites, el cementerio de la comunidad. El bloqueo fue desalojado violentamente por las fuerzas de seguridad del Estado con toletes y gas lacrimógeno, militarizando la región.



El conflicto minero más conocido de Honduras es por la mina San Martín, en el Valle de Siria. Ahí la compañía hondureña Entre Mares, subsidiaria de la canadiense Goldcorp Inc., extrajo oro desde el año 2000 hasta 2007. Actualmente, la mina se encuentra en el proceso de clausura. La mina San Martín fue considerada como un proyecto pionero en Honduras, debido a la aplicación del  metodo de minería a cielo abierto, con el uso de cianuro por primera vez en el país. 


Según ambientalistas fueron movidos alrededor de 50 millones de toneladas de roca y fueron utilizados 750 a 1.200 litros de agua por minuto y una tonelada de cianuro mensual. La empresa sacó oro con el valor de unos 257.075.000 dólares, elogiando los bajos costos que causó la extracción. Haciendo pagar un alto  precio al medio ambiente y a la población local. Hoy en día, la región del Valle de Siria está considerada altamente contaminada.



La población y el Comité Ambientalista del Valle de Siria están luchando desde hace años para que se descontamine la zona y se reparen los daños a la salud causados por la minería. Según  una investigación del Dr. Juan Almendarez, antes de la apertura de la mina ocho de cada cien personas mostraron enfermedades de piel. Diez años después, son ochenta de cada cien. Muestras de sangre tomadas a pobladores del Valle de Siria indican altos niveles de plomo, arsénico y mercurio. A parte de las enfermedades de piel, los vecinos lamentan trastornos nerviosos, infertilidad, abortos involuntarios y malformaciones en los recién nacidos.



Tanto en el caso de Nueva Esperanza como en Azacualpa y el Valle de Siria los afectados denuncian la inacción y complicidad de las autoridades estatales. Estas hasta ahora mostraron poco voluntad de diálogo y de soluciones consensuadas de los conflictos. Por el contrario, los intereses de las empresas en varias ocasiones fueron impuestos con represión y violencia en contra de la población local.



Los graves problemas que causa la minería en Honduras quedan plasmados en un estudio publicado en junio 2014 por el Instituto Centroamericano de Estudios Fiscales ICEFI. “El estudio destaca el carácter conflictivo de la minería en Honduras, que, en términos generales deviene de: a) enfrentamientos de las empresas mineras con las comunidades; b) bajos niveles de contribución a impuestos nacionales y municipales; c) problemas ambientales; d) violaciones a derechos humanos;  d) marco legal débil y favorable a compañías mineras; e) institucionalidad débil del Estado para regular las actividades extractivas.”



Una y otra vez fueron criticadas las autoridades estatales como la Secretaría de Recursos Naturales (SERNA) y la Dirección Ejecutiva de Fomento a la Minería (DEFOMIN), que fue reemplazada en 2013 por el Instituto de Geología y Minería (INHGEOMIN). Además, estas autoridades han sido denunciadas por diversas organizaciones en varias ocasiones por ocultar los estudios ambientales y de impacto sobre la salud.



El apoyo cuestionable de Alemania
A pesar del carácter conflictivo, que tiene que ser visto también en el marco general de la grave situación de derechos humanos que existe en Honduras, la Agencia Alemana de Cooperación Internacional (GIZ) y algunas empresas privadas alemanas, contribuyen al fortalecimiento de la industria minera en Honduras.



El 22 de mayo INHGEOMIN informa en su página web sobre la firma de un contrato con las empresas alemanas M&P Geonova y Geo-Expert. Según INHGEOMIN “Las principales acciones van a encaminarse en la identificación de depósitos minerales sedimentarios, focalizado en tierras raras y metales preciosos, investigación científica que se efectuará en regiones selectas del territorio hondureño, se generará un mapeo actualizado del territorio nacional para los minerales investigados.”



El director ejecutivo del INHGEOMIN, Agapito Rodríguez, declaró al diario hondureño La Tribuna que la iniciativa es auspiciada por la GIZ. “Se trata de un estudio que se realizará durante tres años para identificar qué tipo de minerales existen en Honduras.”



Ante las preguntas de diputados del partido Die Linke, el gobierno alemán niega las informaciones de INHGEOMIN y del diario La Tribuna: “No se lleva a cabo una cartografía sistemática de yacimientos de tierras raras en el marco del proyecto. El objetivo del proyecto consiste en lograr un desarrollo sostenible mediante la transferencia de conocimientos en el ámbito de la explotación de yacimientos de metales preciosos. Con este fin se coopera con universidades. Se realizan seminarios prácticos para estudiantes en una región determinada para enseñarles la exploración respetuosa con el medio ambiente y la cartografía de yacimientos de materias primas. En este contexto se elaboran cartografías con fines didácticos.”



Las informaciones de INHGEOMIN y las respuestas del gobierno alemán se contradicen fuertemente en relación con los objetivos y expectativas del proyecto. Aunque el gobierno alemán declaró que no tiene conocimiento de proyectos mineros concretos que resultan del proyecto de la GIZ y que no se llevará a cabo un mapeo sistemático de la minería, INHGEOMIN según sus propias declaraciones expresa  otros objetivos. Aunque la GIZ no está involucrada directamente en la elaboración del mapeo sistemático, está promoviendo esta iniciativa de manera indirecta. A través de la transferencia de conocimientos está creando una base para dicho mapeo y posiblemente para otros proyectos mineros en los cuales la aplicación de métodos “respetuosos con el medio ambiente” no se pueda garantizar de ninguna manera.



En el texto de introducción de su respuesta, el gobierno alemán reconoce la situación crítica de los derechos humanos y el problema de la debilidad de las instituciones estatales en Honduras. Sin embargo, el gobierno alemán no menciona medidas concretas para proteger los derechos de la población local en relación con proyectos mineros o para garantizar el funcionamiento respectivo de las instituciones estatales, tales como la SERNA y INHGEOMIN. Las respuestas a estas preguntas se refieren sólo al diálogo que tiene el gobierno alemán con el gobierno hondureño y organizaciones de la sociedad civil.



Desde el Golpe de Estado de 2009, la crisis social y política en Honduras ha empeorado dramáticamente. La situación de los derechos humanos en el país es grave, los asesinatos políticos y la represión se han convertido en parte de la vida cotidiana. Sin embargo, activistas, comunidades y organizaciones indígenas y sociales continúan luchando pacíficamente por sus derechos y territorios, y en última instancia para su sobrevivencia. 


Así, la población de Nueva Esperanza ha logrado la retirada de la empresa Minerales Victoria y varios municipios, a través de asambleas, se han declarado "municipios libres de minería". Sin embargo, tomando en cuenta el actual desarrollo, muchas organizaciones y comunidades dudan que el gobierno vaya a respetar la decisión de las poblaciones locales y están a la espera de un nuevo aumento y escalada de los conflictos.

El autor trabaja con organizaciones indígenas y populares y con radios comunitarias en Centroamérica. El artículo fue publicado en forma abreviada en alemán en el boletín actual del Foro para el Medio Ambiente y el Desarrollo.
Articulo completo en alemán: https://amerika21.de/analyse/108044/bergbauinteressen-und-konflikt

Dienstag, 12. August 2014

"JUNKERLAND IN BAUERNHAND" SOLIFIESTA

Viernes, 05 de septiembre, 22:00 reloj
New Yorck im Bethanien
Mariannenplatz 2A, 10997 Berlin
(Estación de U Görlitzer Bahnhof, Kottbusser Tor S Ostbahnhof)


A través de esta solifiesta pretendemos apoyar a movimientos sociales, especialmente indígenas en Honduras (América Central), que se levantan en resistencia para defender sus territorios contra megaproyectos, tales como represas y minería. El grupo CADEHO (Cadena de Derechos Humanos Honduras)  tiene mas de 3 años denunciando y difundiendo la grave situación a la que se enfrentan activistas y defensores/as de DDHH en Honduras. Exposición fotográfica, comida típica, bandas :   Huepil Che (fusión latina), La Neta (Rock Intergalactico), Nicolas Miquea (Songwriter) Djs: Papo Yoplack (Cumbia Psycodelic), Liberto (Global fotos) Intiche, Radioperdida, Boney Collins (Salsa, Tropical bajo) 



Dj Liberto (Global Pics)

DJ Boney Collins, Mexico ( Salsa , Cumbia, Tropical Bass)

Dj Radio Perdida, Bolivia ( Cumbia, salsa)



"Junkerland in Bauernhand" Solifiesta”

Freitag 05 September, 22:00 Uhr
New Yorck im Bethanien
Mariannenplatz 2A, 10997 Berlin
(U Görlitzer Bahnhof, Kottbuser Tor; S Ostbahnhof)


Mit der Soliparty unterstützen wir soziale, vor allem indigene Bewegungen aus Honduras (Zentralamerika), die sich im Widerstand gegen Megaprojekte, wie Staudämme und Bergbau stehen, um ihre Territorien zu verteidigen. CADEHO (Menschenrechtskette Honduras) setzt sich seit mehr als 3 Jahren für die Bekanntmachung der Menschenrechtsverletzungen in Honduras ein und unterstützt die sozialen Bewegungen.
Fotoausstellung, Essen, Bands: Huepil Che (Latin fusion), La Neta(Rock Intergalactico), Nicolas Miquea (Liedermacher)Djs: Papo Yoplack (Cumbia Psycodelic), Liberto (Global pics), Intiche, Radioperdida, Boney Collins (Salsa, Tropical Bass